Das innere Kind

Das innere Kind

Teil 1/5 – Unsere Persönlichkeit stellt sich als ein inneres System von Persönlichkeitsanteilen, sogenannten Ego States dar. Diese Ich-Anteile entstehen im Zuge der normalen Entwicklung und verfügen jeweils über individuelle Gedanken, Wünsche, Absichten, Gefühle und Ängste.
Sie können friedlich koexistieren oder aber in einer konflikthaften Beziehung zu einander stehen. Sie können permanent auftreten oder aber auch durch bestimmte Auslöser auf den Plan gerufen werden.

Dasjenige, was wir als Kind oder Jugendliche erlebt haben, ist in unserem Gedächtnis, speziell auch in unserem Körpergedächtnis bis in Einzelheiten gespeichert.

Wenn wir als Erwachsene in ähnliche Situationen kommen, werden Erlebnisse aus der Kind- heit in uns wach: Unsere damaligen Gefühle, Gedanken, körperlichen Empfindungen. Ein Kinderlied kann uns in frühere Zeit zurück versetzen, aber auch Ängste und Verletzungen. Ähnliche Erlebnisse können Erlebnisse aus der Kindheit ins Schwingen bringen.

Es sind jedoch nicht nur die Erfahrungen als solche gespeichert, sondern die damalige Identität, das damalige Lebensgefühl. Wir können somit sagen, „das Kind in uns“ ist noch da!

Das sogenannte innere Kind erlebt das gesamte Spektrum an Gefühlen wie Freude, Glück, Schmerz oder Traurigkeit.

Das innere Kind ist vermehrt (je nach Alter) in der Ebene von Sein, Fühlen und Erleben zu Hause. Im Gegensatz dazu der Erwachsene im Machen, Denken und Handeln.

Dem inneren Kind wird auch unsere instinktive Seite zugeordnet. Es sind unsere Bauchgefühle.

Das innere Kind kann vom inneren Erwachsenen geliebt oder aber kritisiert, vernachlässigt oder verlassen werden.

Gefühle und Verhalten des inneren Kindes resultieren daraus, ob seine Bedürfnisse vom inneren Erwachsenen wahrgenommen werden oder nicht.

Psychosoziale Beratung – heisst auch die eigenen Ego States kennen lernen!



SCHWERPUNKTE.
„Was sind
systemische
Strukturaufstellungen?“